Die Geschichte des Kärntner Heimatwerks
Tradition bewahren. Zukunft gestalten.
Das Kärntner Heimatwerk wurde im Jahr 1953 als Dienststelle des Landes Kärnten gegründet. Von Beginn an war die Idee klar: die Traditionen des Landes zu bewahren und für die Menschen erlebbar zu machen.
Unter der Leitung von Hofrat Dr. Franz Koschier entwickelte sich das Heimatwerk zu einer wichtigen Institution für Tracht, Handwerk und Brauchtum.
Ein weiterer prägender Abschnitt begann 1984 mit Wolfgang Lattacher, der als Brauchtumsexperte nicht nur Fachwissen einbrachte, sondern vor allem eines verstand: Menschen für Tracht und gelebte Tradition zu begeistern.
Im Jahr 2006 übernahmen Ewald und Elisabeth Opetnik die Leitung des Kärntner Heimatwerks und führten es über fast zwei Jahrzehnte weiter.
Ein neuer Abschnitt
Im Frühjahr 2025 wurde bekannt, dass das Kärntner Heimatwerk mangels Nachfolge vor der Schließung steht. Was folgte, war kein geplanter Schritt – sondern eine Entscheidung aus Überzeugung. Die Familie Gritzner nahm Kontakt auf.
Aus einer ersten Idee, einen kleinen Teil weiterzuführen, entstand schließlich ein gemeinsames Projekt: das Kärntner Heimatwerk in seiner Gesamtheit zu erhalten und in die Zukunft zu führen.
Im Juni 2025 wurde die Übernahme offiziell abgeschlossen.
Mit Respekt vor der Geschichte
Ein Familienprojekt mit Haltung
Heute wird das Kärntner Heimatwerk von der Familie Gritzner geführt, verbunden durch die Leidenschaft für Handwerk, eine tiefe Verwurzelung im Brauchtum und den gemeinsamen Anspruch, Tradition lebendig zu halten. Ob als Musiker:innen, Tänzer:innen, Vereinsmitglieder oder im kulturellen Leben – Brauchtum ist hier kein Begriff, sondern gelebter Alltag.
Tradition weitertragen
Das Kärntner Heimatwerk wird mit Respekt vor seiner Geschichte geführt – und gleichzeitig mit einem klaren Blick nach vorne.
Auch in Zukunft soll das Kärntner Heimatwerk ein Ort sein, an dem Tradition sichtbar und erlebbar bleibt, Menschen zusammenkommen und Kärntner Kultur mit Stolz weitergetragen wird.